Der neue Geschichtshappen
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Hallo {{ firstname }}
Du liest den Geschichtshappen: Wöchentlich ein neuer Blickwinkel. Zum Nachdenken. Zum Mitreden.
Und heute erwartet dich: |
| | | - Der Moment, an dem das Unsichtbare sichtbar wird 👻
- Deine Bordkarte für die Donau 🛳️
- Historisch-musikalische Überlegungen zum Geniekult 🎼
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Im letzten Geschichtshappen habe ich einen Einblick in die kommende Deja-vu Herbststaffel gegeben. Diese Woche gibt es auch schon das erste Bisschen zu hören. Mehr dazu am Ende dieser Mail 😊
Zuerst habe ich heute aber eine kleine Hausmeister-Bitte an dich:
Ich nutze für diese Ausgabe des Geschichtshappens ein neues Versandprogramm.
Sieht bei dir soweit alles gut aus? Wenn du irgendwelche Formatfehler oder sonstige Probleme siehst, melde dich doch bitte kurz bei mir – du wärst mir eine Riesenhilfe, danke! ☺️
Damit aber auch rein! |
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Möchtest du dich wie viele andere persönlich und in Echtzeit austauschen? Dann komm doch auch in den Deja-vu Club! |
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| | | Ich fliege nicht mehr allzu oft. Vielleicht ist mir diese eine Szene auch deshalb so stark aufgefallen, als ich letztes Jahr mal am Flughafen Wien gelandet bin.
Per Bus ging's da vom Flieger rüber in die Ankunfthalle, schnell zum Gepäck und raus in Richtung S-Bahn.
... ganz entspannt. Also so war meine Ankunft zumindest.
Ich bin da ja vor der Gepäckhalle auch einfach durch eine Schleuse mit der Aufschrift “EU Citzens” gelaufen. In ein paar Sekunden war die Sache erledigt.
Nur wenige Meter neben mir schaute dieselbe Ankunft aber doch ziemlich anders aus. Dort formte sich schnell eine ordentliche Schlange – vor diesem Tor mit der “All Passports”-Aufschrift.
Und ich kann mir vorstellen:
Die Schlange ist für viele dort noch das geringste Problem. Einige schauen jedenfalls nervös aus. Vielleicht Unsicherheiten mit dem Visum, vielleicht irgendeine andere Sorge.
Der Punkt ist:
Was für mich eine reine Formalität ist, ist für sie sowas wie eine Prüfung. Und das ist ein wichtiger Moment – finde ich!
Es ist einer der wenigen Momente, die wir in unserem Alltag haben, in dem die unsichtbare Macht unseres österreichischen (oder deutschen, oder schweizerischen) Passes sichtbar wird.
Was damit gleichzeitig sichtbar wird: Die wahre Natur des sonst so unsichbaren Nationalstaats. Jenes Staats, der Menschen mithilfe dieser kleinen, unscheinbaren Heftchen einteilt:
“Der gehört dazu”, “die da nicht”.
Aber nur weil das Ganze für uns – diejenigen, die den “richtigen” Zettel haben – nur in diesen seltenen Momenten sichtbar wird, heißt das nicht, dass es nur dort Bedeutung hat.
… von der Einreise, zum Arbeitsvertrag, der Wohnungssuche bis hin zur Wahlkabine: Wenn man dieses Zettelchen nicht hat, spürt man das jeden einzelnen Tag.
Deshalb hat sich diese so kleine Geschichte bei mir wohl so eingebrannt.
Oder hab ich da doch was übersehen, wenn ich sage, wir merken das nur am Flughafen so richtig?
Wann hast du das Privileg (oder auch nicht) deiner Staatsbürgerschaft zuletzt aktiv wahrgenommen?
Ich bin gespannt, was du zu erzählen hast! |
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NEUES BEI DEJA-VU UND ANDERSWO |
| | | Wie oben erwähnt, gibt es im Podcast diese Woche einen ersten kleinen Teil von "Die Narbe Europas" zu hören: Am Dienstag ging der Prolog raus!
(Und für alle im Club übrigens gleich die gesamte Staffel 😉)
Aber im Club gibt es diese Woche sogar noch mehr!
Ein Live-Podcast, den ich Ende September mit Alfred von "Schallwelten" in Wien gestaltet habe, ist jetzt nämlich für alle Mitglieder zum Nachhören online.
Es geht um Beethoven, die Frage, warum jemand als Genie gilt, und nicht zuletzt geht es auch um die Ukraine. |
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Tschüss für dieses Mal und bis nächsten Freitag!
Dein Ralf |
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