Aus meinem Leben
Fast einen Monat ist die letzte Finanzbombe her. Es ist mal wieder viel passiert in meinem Leben. Ich werde es gar nicht schaffen, das hier alles wie gewohnt zu berichten.
Ich fange also einfach mal mit den eher aktuellen Ereignissen an. Die letzten Wochen waren stressig und arschkalt. In Deutschland herrschte Wetter, was so ziemlich dem Gegenteil meiner Idealvorstellung entspricht. Aber ich hatte ja vorgesorgt, 16 Tage Ägypten standen bevor. Entsprechend groß war die Vorfreude.
Aber es brauchte keine 3 Tage, um für mich endgültig zu beschließen:
Nie wieder Ägypten!
Seit Montag bin ich in dem nordafrikanischen Land. Es war eine Notlösung. Ich wollte eigentlich nach Gran Canaria. Ich war diesmal mit den Reisedaten nicht flexibel, und leider habe ich keine im Gesamtpaket gute Kombination aus Flügen und Unterkunft für die kanarische Insel gefunden.
Während ich im Dezember in Südafrika urlaubte, berichtete mir mein Freund Dirk positiv von seinem Ägypten-Aufenthalt. So ist das Land in meinen Fokus zurückgekehrt. Ich war vor ziemlich genau 8 Jahren das letzte Mal hier. Damals war der Urlaub ein Vollkatastrophe, was aber einzig an dem Hotel lag. Von Anfang an war es ein nicht endender Kampf um Internet-Konnektivität. Funktionierendes WLAN war Glückssache. Manchmal hatte man ein bisschen schlechten Empfang und meistens gar keinen! In sämtlichen Hotels drumherum gab es diesbezüglich keinerlei Probleme.
Wenn man das Hotel-Personal dazu befragte, gab es jeden Tag neue spannende, aber leider unwahre Geschichten dazu. Man arbeite daran. Das Hauptkabel ist beschädigt. Morgen geht es wieder. Wir wissen auch nicht, woran es liegt. Eben ging es doch noch. Und ähnliches mehr.
Als Blogger und Börsianer hing schon damals viel vom Zugang zum Internet ab. Heute ist das noch mehr der Fall. Bei mir läuft gefühlt ALLES über das Internet.
Jedenfalls habe ich nun 8 Jahre später in einem anderen Hotel (angeblich 5 Sterne) den gleichen Mist wieder! Alles fing ganz gut an. Wetter super, Zimmer und Aussicht gut, Internet lief flüssig.
Vergangenheitsform!
Hier wird es früh dunkel. Ab 17 Uhr ist keine Sonne mehr da. In Deutschland ist dann 16 Uhr. Da kann man prima anfangen zu arbeiten. Ich wollte mich am Mittwoch also um kurz nach 17 Uhr in die Arbeit stürzen und erlebte ein Déjà-vu. Das WLAN hatte sich verabschiedet. Naja, also erstmal duschen. Wird ja wohl nicht lange dauern, bis das wieder läuft. Frisch geputzt ran ans Werk? Fehlanzeige! Ok, dann erstmal Abendessen. Mist - noch zu früh. Das Restaurant hatte noch gar nicht auf. Mal vorsichtig an der Rezeption gefragt. „Wir arbeiten dran“. Alles klar!
Ich hatte mir diesmal keine eSIM geholt. Ich wollte einfach 16 Tage stumpf in dem Hotel bleiben, und das hatte ja WLAN! Eigentlich… Jetzt war also wieder Saily angesagt.
Über Saily:
eSIM ist ja ne geile Erfindung, um im Ausland völlig unkompliziert mobile Daten nutzen zu können. Innerhalb der EU funktioniert das ja inzwischen über den heimischen Mobilfunkvertrag. Aber außerhalb ist man auf WLAN-Hotspots angewiesen oder muss sich eine lokale SIM-Karte besorgen.
Viel einfacher ist die Lösung mit einer eSIM.
Ich nutze Saily. Wenn du auch reist (oder eine Reise planst), ist Saily für mich die beste eSIM-Lösung:
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Jemand spendierte mir einen Hotspot, und ich habe mir 1 GB mobile Daten bei Saily geholt. Ist ja nur zur Überbrückung, bis das WLAN wieder läuft. Die mobilen Daten haben mich dann über den Abend gebracht. Während eines WhatsApp Calls, der abrupt endete, waren diese aber aufgebraucht. 1GB in 4 Stunden. Vollumfänglich arbeiten über mobile Daten ist also keine Lösung! Wer soll das bezahlen??? Erst recht, wenn man schon ein Hotel INKLUSIVE WLAN bezahlt hat.
Zum Einschlafen habe ich ein Buch gelesen. Am nächsten Morgen natürlich immer noch nix. Joggingrunde, um WLAN-Spots in der Nähe zu erkunden. Erkenntnis: WLAN geht überall – nur in meinem Hotel nicht.
Für Internet musste ich nun also immer in ein Nachbarhotel. Klingt machbar, ist aber scheiße! Da ich dort kein Gast bin, fehlt mir ja die komplette restliche Infrastruktur. Man muss ja froh sein, wenn man da nicht vom Hof gejagt wird. Irgendwo unauffällig in der Ecke WLAN schnorren ist jetzt nicht die Art Urlaub, auf die ich mich gefreut habe!
Nochmal beim Personal in meinem Hotel nachgefragt. „Da ist ein Kabel defekt. Vielleicht wird es heute repariert.“ Naja, vielleicht auch nicht…
Ein paar Stunden später dann etwas energischer nachgehakt. Wieder eine andere Story wurde vorgetragen. „Die ganze Gegend ist betroffen.“ Ich habe gesagt, dass es links und rechts in den anderen Hotels keine WLAN-Probleme gibt und dass ich das persönlich ausprobiert habe. Des Weiteren habe ich keine Lust, mich verarschen zu lassen, und ich möchte wissen, wie eine mögliche Kompensation seitens des Hotels aussehen könnte, da ich zu arbeiten habe und ein Hotel mit WLAN gebucht habe.
Dann kam plötzlich Bewegung in die Angelegenheit. Mir wurde ein kleiner schwarzer Kasten gegeben. Der schmeißt WLAN raus, und ich kann ihn mit mir rumtragen. Keine Ahnung, was das ist – aber es funktioniert.
Trotzdem habe ich auf diesen Schmutz keine Lust mehr. Mag Zufall sein, dass es 2-mal in Ägypten passiert, aber in dieses Land kriegen mich keine 10 Kamele mehr!
Das WLAN funktioniert inzwischen wieder, und sonst ist auch alles fein hier, aber die Internet-Panne hat mich wirklich auf die Palme gebracht. Hat mich quasi einen Arbeitstag gekostet. Wahrscheinlich auch, weil ich mich beim Laufen auch noch amtlich abgelegt habe. Eine sinnlose Bodenwelle (hier bitte nicht so schnell fahren!) auf der Strandpromenade, auf der nur Fußgänger unterwegs sind, hat mich auf den ägyptischen Boden der Tatsachen geholt. Inklusive Schürfwunden. Auch sonst gab es an dem Tag noch unerfreuliche Nachrichten. Ich habe mich aber wieder beruhigt, und die Wunden sind geleckt. Jetzt wird der Rest des Aufenthalts genossen. Bis zum nächsten WLAN Ausfall. Aber dann hole ich mir einfach wieder die VIP-Zauberbox für WLAN aus der Tasche...