Das Januar-Update
Wie gewohnt kannst du meine Dividenden- und Optionseinnahmen für den letzten Monat in meinem Depot-Update nachlesen.
Heute gibt es wieder meine Zinseinnahmen aus P2P-Krediten, Immobilien-Crowdinvesting, Mieteinnahmen (Wohnungen, Keller, Transporter), Genossenschaftsdividenden, den zusammengefassten Einnahmenreport und die Entwicklung meines Gesamtvermögens - alles bezogen auf den Vormonat - zusammen mit den üblichen Blognews, einem Ausblick und Ankündigungen für die nähere Zukunft.
Schauen wir also in den Rückspiegel und beleuchten meine Einnahmen neben dem Job und alles, was sich sonst noch rund um meine Finanzen und freaky finance getan hat.
Ich konnte mein Vermögen erneut um 100.000 Euro in einem einzigen Monat steigern. Diesmal half dabei ein Wohnungsverkauf. Alle Details dazu im Artikel!
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Hinführung:
Die kanadische Quellensteuer ist für deutsche Aktionäre problematisch, weil sie die Dividendenerträge aus kanadischen Aktien mindert und eine teilweise Rückerstattung mit bürokratischem Aufwand verbunden ist. Hier sind die wichtigsten Punkte der Problematik:
1. Hohe Quellensteuer von 25 %
Kanada erhebt grundsätzlich eine Quellensteuer von 25 % auf Dividenden, die an ausländische Aktionäre ausgezahlt werden.
2. Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Kanada und Deutschland
Das DBA zwischen Kanada und Deutschland begrenzt die Quellensteuer auf 15 % für private Anleger, wenn sie in Deutschland ansässig sind. Voraussetzung ist, dass der deutsche Anleger sich gegenüber seinem Broker korrekt als in Deutschland ansässig ausweist (durch das W-8BEN-Formular oder ein ähnliches Dokument).
3. Zusätzliche deutsche Abgeltungsteuer (26,375 % inkl. Solidaritätszuschlag)
In Deutschland werden die kanadischen Dividenden zusätzlich mit der deutschen Abgeltungsteuer belastet. Die in Kanada gezahlten 15 % können auf die deutsche Steuer angerechnet werden, sodass nur die Differenz zu zahlen ist.
4. Probleme mit der korrekten Anwendung des ermäßigten Satzes
Nicht alle Banken und Broker setzen den reduzierten Quellensteuersatz von 15 % automatisch um. Falls die vollen 25 % einbehalten werden, müssen sich deutsche Anleger die Differenz von 10 % selbst von der kanadischen Steuerbehörde zurückholen.
5. Aufwendige Rückerstattung der zu viel gezahlten Steuer
- Die Erstattung der zu viel gezahlten 10 % muss bei der kanadischen Steuerbehörde (CRA – Canada Revenue Agency) beantragt werden.
- Dafür ist das Formular NR7-R erforderlich, das zusammen mit Nachweisen (z. B. Dividendennachweisen vom Broker) eingereicht werden muss.
- Der Prozess kann mehrere Monate dauern und ist kompliziert.
Fazit
Die kanadische Quellensteuer ist für deutsche Anleger ein Problem, wenn der Broker nicht automatisch den reduzierten Satz von 15 % anwendet. Die Rückerstattung der zu viel gezahlten Steuer ist möglich, aber aufwendig. Wer regelmäßig kanadische Dividendenaktien hält, sollte prüfen, ob sein Broker die korrekten Steuerabzüge vornimmt, um den administrativen Aufwand zu vermeiden.
Die Lösung
Im Video erkläre ich dir ganz konkret, mit welchem Broker die Vorabreduzierung auf 15 % easy und ohne eigenes Zutun klappt!
Zum Video:
In diesem Video machen wir einen Ausflug in das wunderschöne Land Kanada! Traumziel vieler Reisenden. Aber auch Kanadas Wertpapiermarkt hat speziell für ausschüttungsorientierte Investoren extrem viele interessante Titel zu bieten. Du erfährst, warum die unvorteilhafte kanadische Quellensteuer keine Hürde darstellen muss, ich präsentiere dir für jede der 11 großen Branchen (unterbewertete) Aktien, die mindestens 3 % Dividendenrendite ausweisen. Als Bonus habe ich kanadische Papiere im Gepäck, die monatlich ausschütten und Dividenden von über 5 % zahlen.
👉 Kanada: 11 interessante meist unterbewertete Dividendenaktien und monatliche Pizza-Dividende
Die im Video exportierte Liste mit den 11 herausgefilterten Aktien erhältst du hier. Bitte eine Kopie abspeichern: Datei -> Kopie erstellen.
Empfohlene Podcastfolge:
In dieser 22. Folge der "Einkommensoptionäre" beantworten Luis Pazos vom Blog "Nur Bares ist Wahres" und ich diverse Zuschauerfragen, die im Zusammenhang mit unserem Video "Steuererklärung für den Optionshandel bei Interactive Brokers in wenigen Schritten einfach erklärt🙌🏻" gestellt wurden.
👉 Einkommensoptionäre: Steuererklärung für den Optionshandel - Eure Fragen und unsere Antworten
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